Presseberichte
Geschäftsanzeiger vom 31. März 2010

"Die Rheinpfalz" vom 25. März 2010
Zehn junge Musiker haben Sprung zu "Großen" geschafft
Rockenhausen: Gesangvereinskapelle, Jugendorchester und Saxophon-Quartett begeistern beim Frühlingskonzert in der Donnersberghalle
Ehrungen:
Acht Mitgliedern der Jugendkapelle hat Musikkreis-Vorsitzender Karlheinz-Seebald für fünf Jahre Musizieren das silberne Jugendabzeichen überreicht:
Marie-Sophie Kless, Anuschka Maue, Anna Meyer, Nadine Murru,
Nicole Sander, Nico Murru, Nicole Rauch und Ulrike Wenz.
Abschluss eines aktiven Jahresprogramms
Bei der Weihnachtsfeier des Gesangvereins wurde
ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr mit seinen
musikalischen Etappen und den vereinspolitischen Ereignissen
geworfen.
Den Auftakt der Aktivitäten im neuen Jahr bildete der Neujahrsempfang der Stadt Rockenhausen. Die Gesangvereinskapelle startete die Veranstaltung mit flotten Rock´n-Roll Titeln. Neben der Kapelle wirkte der Chor „Flower-Power-Rok“ mit, der zwischenzeitlich als neue Abteilung in den Verein aufgenommen wurde. Hits der 60er und 70er Jahre waren beim Chor im Programm.
Das Jugendorchester startete den Jahresbeginn
ebenfalls mit einem Neujahrsempfang in Dielkirchen berichtete
Vorsitzender Heinz Gabelmann.
Ein besonderes Ereignis für die Aktiven der Kapelle war der Rosenmontagsumzug in Mainz. In den Uniformen des Mainzer Traditionsvereins CCW marschierten die Musiker den Umzug in Mainz mit und genossen die tolle Mainzer Fachingsstimmung.
Mitte März führte die Gesangvereinskapelle zur Vorbereitung auf das Frühjahrskonzert ein Probewochenende durch. Auch das Jugendorchester absolvierte ein Probewochenende in der IGS, welches bei den Beteiligten sehr gut ankam.
Der musikalische Höhepunkt des Jahres war wieder das Frühjahrskonzert, das Ende März stattfand. Neben sinfonischer und moderner Blasmusik standen unter der Leitung des Dirigenten Joachim Wilhelm Swing- und Musicalmelodien, moderne Pop-Arrangements und klassische Marsch- und Polkamelodien auf dem sehr abwechslungsreichen Programm. Der neue Chor des Gesangvereins “Flower-Power-Rok“ war mit Hit aus den 60er und 70er Jahren in das Konzertprogramm integriert.
Am 10. März startet “Flower-Power-Rok“ sein Projekt "Licht aus-Spot an". Daraus konnte bereits am 16. Mai ein kurzer Auszug in Gerbach bei einem Chorauftritt aufgeführt werden. “Flower-Power-Rok“ war am 3. Mai auf der Leistungsshow aktiv und hat einige Songs gesungen.
Beim Sommerfest auf
ZOAR war die Gesangvereinskapelle ebenfalls wieder um die
Mittagszeit in Aktion. Mit einem Auftritt in Gehrweiler waren die
Musiker auch wieder in die Frühschoppenkonzerte der Verbandsgemeinde
eingebunden. Das Jugendorchester spielte auf dem
Kreisjugendmusikfest in Mauchenheim.
Mit einem Probewochenende des Jugendorchesters in Wolfstein wurde Ende Oktober der Feinschliff gesetzt für das Anfang November veranstaltete Herbstkonzert und Schülervorspiel.
Während der Sommerphase wuchs das Showprojekt von Flower-Power-Rok unter der Leitung von Anke Janetzka heran und konnte mit dem Auszug „Strandszene“ am 10. Oktober in Albisheim bereits standing ovations erzielen.
Traditionell spielt eine Bläsergruppe der Kapelle den St. Martinsumzug in Gundersweiler. In diesem Jahr war die Bläsergruppe zusammen mit dem Jugendorchester Rockenhausen daneben auch auf den St. Martinsumzug in Rockenhausen im Einsatz.
Das Flower-Power-Rok-Projekt "Licht aus-Spot an" am 14. November zeigte eine tolle bunte 70er Jahre Show mit wechselnden Bühnenbildern unterstützt durch eine Bläsergruppe aus dem Verein.
Auch am
Weihnachtsmarkt war die Gesangvereinskapelle wieder über das ganze
Wochenende aktiv. Die Eröffnung wurde wieder vom Bläserensemble der
GV-Kapelle übernommen. Das Jugendorchester trat samstags beim
Weihnachtsmarkt in Rockenhausen auf.
Am Sonntag war dann die Gesangvereinskapelle mit von der
Partie. Die zentrale Adventsfeier von ZOAR wurde wie alljährlich von
Beiträgen des Bläserensembles unterstützt. Beim Weihnachtsmarkt in
Dielkirchen trat das Jugendorchester wieder in Aktion und gab dem
Markt den besonderen Flair. Wie schon im letzten Jahr war das
Blechbäserensemble der Gesangvereinskapelle am 2. Adventswochenende
im Barockgarten der Uhrenstube mit weihnachtlicher Musik zu hören.
Bei der Weihnachtsfeier der Kapelle wurden in diesem Jahr wieder Ehrungen ausgesprochen. So erhielt Heinz Gabelmann die silberne Ehrennadel für 20 Jahre Musikertätigkeit erhielt. Matthias Mauss konnte für 30 Jahre Musikertätigkeit mit der goldenen Ehrennadel geehrt werden. Karl Wilhelm Frohnhöfer wurde für seine 50 jährige Tätigkeit, überwiegend im Musikkverein Alsenz aktiv, geehrt.
Zum Jahresende war
die Gesangvereinskapelle bei der Seniorenfeier der Stadt
Rockenhausen im Einsatz und umrahmte die gesamte Veranstaltung.
Anschließend ging es dann für ein Blechbläserensemble noch auf das
Krippenspiel der evangelischen Jugend in Katzenbach, welches am 1.
Weihnachtstag auch nochmal in Seelen aufgeführt wird.
Für das neue Jahr haben sich die Musiker wieder
einiges vorgenommen. Die Noten für das Frühjahrskonzert, das
übrigens an einem Sonntag, am 21. März 2010, um 18:00 in der
Donnersberghalle stattfinden soll, sind bereits ausgeteilt.
Die Show "Licht aus-Spot an" des Chors Flower-Power-Rok findet im nächsten Jahr nochmal am 18. April Show in Oberndorf und am 09. Mai in Albisheim statt. Der Chor hat daneben am 30. Mai seine Teilnahme am Wettbewerb zur 150 Jahrfeier des Sängerbundes RLP in Kaiserslautern zugesagt. Als Highlight ist am Samstag den 13. November ein Chorkonzert unter dem Motto "In 80 Tagen um die Welt" in Vorbereitung.
„Die Rheinpfalz“ vom 12. November 2009
zum Herbstkonzert 2009
Musikalischer Nachwuchs zeigt beindruckende Leistung
Schon seit einigen Jahren veranstaltet das Jugendorchester der
Gesangvereinskapelle Rockenhausen am ersten Wochenende im November
Ihr Jugendkonzert. Am vergangenen Sonntag war es wieder so weit.
Vor voll besetzter Kulisse im Kahnweilersaal der Sparkasse
Donnersberg demonstrierten die Kinder und Jugendlichen ihr
musikalisches Können. Dieses Orchester gibt es zwar erst seit
drei Jahren, was die jungen Musiker aber zu bieten hatten, war ganz
beachtlich.
Nachdem der Jugendwart des Vereins, Joachim Wilhelm, das Publikum
begrüßt hatte, wurde das umfangreiche Programm mit Crusade von Vince
Gassi eröffnet. Es schlossen sich zwei überaus populäre Titel an –
Viva la Vida bearbeitet von Tim Waters, ein Titel moderner Prägung
und Beach Boys on Stage, ein rockiges Medley aus vergangener Zeit.
Besonders mit dem symbolkräftigen Titel Children of Europe, frei
übersetzt Europas Kinder, bewiesen die Musiker des Jugendorchesters
ihr beeindruckendes Können.
Nach diesem Block schlossen sich Einzelvorträge an. Die Solisten
waren Mara Niebling, Klarinette, Nadine Murru, Flöte und
Marie-Sophie Kless, Alt-Saxophon. In ihren Einzelvorträgen
demonstrierten alle drei ihr musikalisches Können auf
unterschiedlichen Ausbildungsebenen.
IIm zweiten Block zeigten die Jungmusiker, dass sie auch swingende
Titel spielen können. Mit dem Early Morning Blues von Thomas Buß
begann der zweite Teil. Weiter ging es mit einigen berühmten
Filmmelodien aus der Westernzeit. Die Jugendlichen bewiesen hier,
dass sie auch mit unterschiedlichen Rhythmen und wechselnden Tempi
fertig werden. Das Publikum jedenfalls war begeistert und
applaudierte kräftig. Der letzte Titel des offiziellen Programmes
waren berühmte Melodien von Andrew Lloyd Webber, bearbeitet von
Michael Sweeney. Das Phantom der Oper, Memory und Go, Go, Go Joseph
wurden hier zu einem wunderschönen Gesamtwerk arrangiert.
Das Publikum bedankte sich bei dem Jugendorchester mit lang
anhaltendem Applaus, so dass es ohne weitere Zugaben für die Musiker
keinen Feierabend geben konnte. Diese ließen es dann zu Abschluss
noch einmal swingen mit dem Titel Homework Blues von Mandy Hegvik
und da die Zuhörer immer noch nicht genug hatten, erklangen dann
noch afrikanischen Rhythmen zum Abschluss. Mit dem Titel African
Spirit Dance beendeten die jungen Musiker unter ihrem Dirigenten
Heinz Gabelmann ihr diesjähriges Herbstkonzert.
Bliebt als Fazit festzuhalten, es ist in höchstem Maße
anerkennenswert, welch vielseitiges und umfangreiches Programm von
diesem jugendlichen Orchester beherrscht wird. Dies ist umso
beachtlicher, wenn man berücksichtigt, dass die Truppe erst seit
drei Jahren zusammen spielt. Man kann den Verantwortlichen zu solch
einer Jugend nur gratulieren und hoffen und wünschen, dass diese
Entwicklung so weiter geht.
Geschäftsanzeiger vom 17.September 2009 zum Herbstfestumzug
... zu flotten Klängen zog der Zug durch die Straßen ...
„Geschäftsanzeiger“ vom 02. April
2009 zum Frühjahrskonzert 2009
Frühjahrskonzert der Gesangvereinskapelle begeistert das Publikum
Rockenhausen:
Abwechslungsreiches
Programm der Gesangvereinskapelle
Vor der Kulisse der voll besetzten Donnersberghalle startete die Gesangvereinskapelle zunächst schwungvoll mit dem Konzertmarsch Arsenal. Mit der Komposition „Adebars Reisen“ durften die Zuhörer dann musikalisch und bildlich den ereignisreichen Flug der Störche aus den Sommerquartieren in ihr afrikanisches Winterquartier mitverfolgen.
Weiter ging es auf eine Reise nach Südfrankreich. Aus Anlass des 35 jährigen Bestehens der Freundschaft zur französischen Partnerstadt Rognac spielte das Orchester eine Komposition mit Variationen auf das französische Volkslied „Sur le Pont d’ Avignon“. Bernd Fetzer, der gekonnt durch das Programm führte, verstand es auch bei Smetanas „Die Moldau“ die Zuhörer auf eine Musik von der Quelle zur Mündung einzustimmen. Mit Showeinlagen zur Filmmusik „Fluch der Karibik“ steuerte der Kapitän des Schiffes in Piratenverkleidung und mit Säbel in der Hand dann auf das Ende des ersten Blocks zu.
„Die Rheinpfalz“ vom 24. März 2009
zum Frühjahrskonzert 2009
„Geschäftsanzeiger“ vom 26. März
2009 zum Frühjahrskonzert 2009
Von Adebars Reisen zum Fluch der
Karibik
„Geschäftsanzeiger“ vom 25. Februar
2009 zum Rosenmontagsumzug in Mainz
Gesangvereinskapelle Rockenhausen spielt vor 500.000 Zuschauern in
Mainz
„Mainzer Fastnacht – Freude pur“ – Das Motto der Kampagne 2009 gab auch die Stimmung der Gruppe wieder, die am Montag nach Mainz fuhr, um am Rosenmontagszug teilzunehmen.
Was aus einer Laune zweier Musiker heraus entstand, entwickelte sich doch recht schnell zu einem durchgeplanten Projekt mit dem Ziel am Rosenmontagszug 2009 teilzunehmen. Einige Musiker der Gesangvereinskapelle Rockenhausen sowie von der Aktion begeisterte „Gastmusiker“ aus anderen Vereinen der Umgebung begannen, die Idee konsequent umzusetzen. Therese Kless (Organisatorisch Leitung) und Thorsten Kessler (Musikalisch Leitung) absolvierten mehrere Gespräche mit dem Gardechef des Carneval Clubs Weisenau (CCW) – Burggrafengarde Mainz-Weisenau. Es mussten Stücke geprobt, die Uniformfrage geklärt und eine Transportmöglichkeiten gefunden werden.
Nach mehreren Anproben hatte dann endlich jeder Musiker eine Uniform (übrigens die original Gardeuniform der Burggrafengarde Mainz-Weisenau, als dessen Teilgruppe die Kapelle beim Umzug mitlief).
Zu guter Letzt musste natürlich auch das Marschieren und die Kommandos ausprobiert werden. Aus diesem Grund traf sich die Kapelle eigens zu einer Generalprobe bei der 20 Musiker in Gardeuniform ihre Kreise in der Donnersberghalle in Rockenhausen zogen. Leider spielte das Wetter nicht mit und die Truppe konnte nicht, wie geplant zum Marktplatz laufen, um dort ein karnevalistisches Ständchen zu bieten. Richtungswechsel, Taktangaben, alles wurde mehrfach probiert, bis alles passte. Rosenmontag konnte kommen.
Dann war es endlich soweit 21 Musikerinnen und Musiker fuhren mit dem Bus nach Mainz, wo im Feldlager des CCW eine letzte warme Suppe auf sie wartete, bevor es zum Aufstellungsplatz in der Mainzer Innenstadt ging. Gegen 12.15 Uhr setzte sich die Zugnummer 58 schließlich in Bewegung. Mit Märschen und Stimmungsliedern zog der bunte Lindwurm durch die Straßen von Mainz. Vom leichten Regen ließen sich die Musiker nicht die Laune verderben. Immer wieder tönten „Helau“-Rufe und Zicke-Zacke-Parolen durch die Reihen. Und wenn der Zug mal zum Stocken kam, wurde ein Walzer oder ein Stimmungslied gespielt, was die Zuschauer an den Straßen mit lautem Gesang und Schunkeln begleiteten. Das Wetter meinte es trotz schlechter Prognose gut mit den Musikern und Musikerinnen und ließ es erst im Endspurt etwas feuchter werden. Der tollen Stimmung der Zuschauer tat dies aber keinen Abbruch. So wurden die Musiker stets mit Helau Rufen begrüßt und angefeuert.
Die Müdigkeit und Erschöpfung wurde allen erst am Ende des Zuges bewusst. Dankbar, dass der lange Marsch vorbei war, aber vor allen Dingen froh und glücklich über ein gelungenes musikalisches Fest kamen dann alle im Feldlager an, wo man sich mit Fleischkäse und Kartoffelsalat, sowie warmen Getränken wieder stärken konnte. Nach einem herzlichen Abschied vom CCW ging es gegen 16.00 Uhr auf die Rückfahrt nach Rockenhausen. Dort gab es noch einen gemütlichen Abschluss in heimatlicher Umgebung. Wenn es nach den Musikern geht, war dies nicht der letzte Auftritt beim Rosenmontagszug in Mainz!
„Die Rheinpfalz“ vom 12. Januar 2009
zum Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rockenhausen
In dem Artikel der Rheinpfalz wurde das Zitat des Stadt- und Verbandsgemeindebürgermeisters Karl-Heinz Seebald abgedruckt, der nach den gelungenen Darbietungen der Gesangvereinskapelle Rockenhausen und des neuen Chors “Flower-Power-Rok“ zur Eröffnung des Neujahrsempfangs sagte:
„Wie wir eben gehört haben, kann man mit Musik das Jahr viel schwungvoller beginnen als mit einer Rede. Vielleicht sollte man bei Neujahrsempfängen künftig ganz auf eine Rede verzichten.“
Exklusiv auf www.gvk-rockenhausen.de
Jahresrückblick vom 20. Dezember 2008
Umfangreiche
Aktivitäten der Gesangvereinskapelle in 2008 mit der Weihnachtsfeier
abgeschlossen
Im Februar
startete in der Anne Frank Grundschule Rockenhausen eine
Orchester-AG mit 7 Kindern, die von Heinz Gabelmann betreut wird.
Die geplante Ostereiersuche der beiden Jugendorchester in
Dielkirchen gelang nur teilweise, weil der Osterhase sich auf seinem
Fußmarsch von Rockenhausen nach Dielkirchen total verausgabte und
leider zu spät kam.
Mitte Mai führte die Gesangvereinskapelle zur Vorbereitung auf das Frühjahrskonzert ein Probewochenende durch. Auch das Jugendorchester und das Schülerorchester absolvierten im Mai ein gemeinsames Probewochenende in der IGS, welches mit einem Filmabend und einer offenen Generalprobe insgesamt bei den Beteiligten sehr gut ankam.
Der musikalische Höhepunkt des Jahres war wieder das Frühjahrskonzert, das in diesem Jahr Ende Mai stattfand. Neben sinfonischer und moderner Blasmusik standen unter der Leitung des Dirigenten Joachim Wilhelm Swing- und Musicalmelodien, moderne Pop-Arrangements und klassische Marsch- und Polkamelodien auf dem sehr abwechslungsreichen Programm. Auch beide Jugendformationen waren aktiv. Ein heftiges Unwetter führte leider zu einem etwas schwächeren Besuch.
Die Eröffnung der Leistungsschau wurde auch im vergangenen Jahr mit flotten Melodien der Gesangvereinskapelle eingeleitet. Mit einem Auftritt in Schönborn waren die Musiker auch wieder in die Frühschoppenkonzerte der Verbandsgemeinde eingebunden.
Eine Wanderung mit dem Schülerorchester von Dielkirchen nach
Bisterschied im Juni wurde leider ebenfalls durch heftigen Regen
beeinträchtigt. Der gemeinsame Auftritt beider Nachwuchsorchester
der Gesangvereinskapelle in Börrstadt beim Kreisjugendmusikfest war
ein gelungenes Ereignis. Der August diente mit
einer Ausflugsfahrt nach Dahn mit einer Übernachtung in der
Jugendherberge der Vorbereitung für das Herbstkonzert und
Schülervorspiel der beiden Jugendorchester.
Auch am Weihnachtsmarkt war die Gesangvereinskapelle wieder über das ganze Wochenende aktiv. Die Eröffnung wurde wieder vom Bläserensemble der GV- Kapelle übernommen. Das Jugendorchester trat samstags beim Weihnachtsmarkt in Rockenhausen auf. Am Sonntag war dann die Gesangvereinskapelle mit von der Partie. Beim Weihnachtsmarkt in Dielkirchen trat das Jugendorchester wieder in Aktion. Die zentrale Adventsfeier von ZOAR wurde wie alljährlich von Beiträgen des Bläserensembles unterstützt. Auch bei der Altenfeier der Stadt Rockenhausen waren die Klänge der Musiker zu hören.
Weihnachtsmusik der Musiker der Gesangvereinskapelle erklang zum Jahresende in verschiedenen Wohnanlagen von Zoar. Auch hier wurden die jungen Musiker in die verschiedenen Ensembles der Kapelle integriert.
Bei der Weihnachtsfeier der Kapelle wurden in diesem Jahr wieder Ehrungen ausgesprochen. Für 10 Jahre Musikertätigkeit erhielten Florian Fetzer, Carolin Günther, Christoph Rendel, Dennis Wilhelm, Jens Wilhelm, Nico Weyrich und Thorsten Kessler die bronzene Ehrennadel. Für 20 Jahre Musikertätigkeit erhielten Alexandra Koch und Heinz Pfeil die silberne Ehrennadel.
Am 23. Dezember gab die Chorgemeinschaft in der evangelischen Kirche ihr letztes Konzert. Dabei hatte sie es wieder einmal verstanden, mit gefühlvollen Liedern und mit einem festlichen Rahmenprogramm für eine weihnachtliche Stimmung zu sorgen. Dafür gebührt dem Chor und allen weiteren Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön. Aus Personalmangel, aber auch aus Altersgründen sehen sich die Sänger der Chorgemeinschaft nicht mehr in der Lage, den Chorgesang in Rockenhausen weiter ausüben zu können.
Was nach dem Kriege mit großen Ambitionen neu angefangen hatte und 1962 mit der Verleihung der Zelter-Plakette durch den damaligen Kultusminister von Rheinland-Pfalz Dr. Eduard Orth einen grandiosen Höhepunkt erlebte, stand in den 70er Jahren schon einmal vor dem Aus. Damals konnten die Verantwortlichen, Karl Heinz Thur und Werner Merkel mit der Zusammenlegung der beiden Chöre zur Chorgemeinschaft den Chorgesang in Rockenhausen noch einmal vor dem drohenden Ende retten. Mehr als 30 Jahre hielt dieses Zweckbündnis und die Aktiven können mit Stolz auf viele gelungene Auftritte und Feste zurück blicken.
Mit der Einstellung des Chorbetriebs verlieren die beiden beteiligten Vereine, der Männerchor 1881 Rockenhausen und der Gesangverein 1862 Rockenhausen einen wesentlichen Teil ihrer Vereinsstruktur, aber auch die Stadt Rockenhausen, der Nordpfälzer Sängerbund und die Öffentlichkeit werden künftig einen anerkannten und zuverlässigen Kulturträger vermissen.
Allerdings soll der Chorgesang in Rockenhausen nicht dauerhaft unbesetzt bleiben. Bereits seit mehreren Wochen proben denn auch Sänger um die Chordirigentin Anke Janetzka dienstags in Rockenhausen. Auf dem Programm stehen vor allem moderne Arrangements aus den Bereichen Pop, Rock, Musical und Jazz. Es fanden bereits Abstimmungen zwischen den Aktiven mit dem Ziel statt, einen möglichen Eintritt der Sänger in den Verein einzuleiten. Bereits beim Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rockenhausen ist ein gemeinsamer Auftritt ins Auge gefasst.
Für das neue Jahr haben sich die Musiker wieder einiges vorgenommen. Die Noten für das Frühjahrskonzert das übrigens an einem Sonntag, am 22. März 2009, um 18:00 in der Donnersberghalle stattfinden soll, sind bereits ausgeteilt.
Neben der aktiven Jugendarbeit sollen in 2009 auch die Angebote für jung gebliebene Erwachsene sowohl mit Musikinstrumenten in der Kapelle als auch als Sänger in dem neuen Chor hervorgehoben werden.
„Die Rheinpfalz“ vom 12.November
2008 zum Herbstkonzert der Jugendorchester
Jungmusiker der Gesangvereinskapelle begeistern
„Geschäftsanzeiger“ vom 20. November
2008 zum Herbstkonzert der Jugendorchester
Siebtes Konzert des Jugend- und
Schülerorchesters
„Die Rheinpfalz“ vom 04.06.2008 zum
Frühjahrskonzert 2008
Rockenhausen: Frühjahrskonzert von
Jugendorchester, Gesangvereinskapelle und „Cross over“
„Geschäftsanzeiger“ vom 22. November
2007 zum Herbstkonzert der Jugendorchester
Festes Fundament in den beiden Jugendorchestern
Rockenhausen Wanderpokal für Ulrike Wenz, Marie-Sophie Kless, Michaela Birg, Anna Meyer und Frederik Weber.
Den Start legte das Schülerorchester mit Beethovens „Freude schöner Götterfunke“ hin aus der Orchesterschule „Best in Class“. Gleich beim ersten Titel traten schon Solisten in Erscheinung. Marie-Sophie Kless am Saxophon und Nicholas Stohl an der Posaune meisterten souverän ihre Passagen. Auch bei den Stücken „Au claire de la lune“ und „Wyndham March“ war das neue Schülerorchester überraschend geschlossen und sauber in der Intonation. Zur Information: Das Schülerorchester spielt erst seit Mai diesen Jahres. Fast alle Kinder haben erst vor einem halben Jahr mit einem „Großinstrument“ begonnen. Das aus 23 Mitglieder, 11 Buben, 12 Mädchen bestehende Schülerorchester übt 1x pro Woche und zwar mittwochs ab 16 Uhr im Bürgerhaus in Dielkirchen unter der Leitung von Heinz Gabelmann. Das jüngste Mitglied ist übrigens Lukas Konrad, der achtjährige Schlagzeuger. Nicholas Stohl an der Posaune ist mit 14 Jahre der Älteste. Im 2. Block des Herbstkonzerts standen die Einzelvorträge der jungen Musiker. Mit ihrem Saxophon ließ Marie-Sophie Kless „die Moldau“ in einem sicheren Bett fließen. Ulrike Wenz, Trompete und Julian Meggers, Tenorhorn brachten nach der in Reimform vorgetragenen Ankündigung den Klassiker „Amazing Grace“ zu Gehör. Mit der Eurovisionshymne und dem Te Deum waren danach Nicole Sander und Nadine Murru an der Flöte zu bewundern. Anna Meyer und Anuschka Maue, beide am Saxophon ließen die „Saints“ erklingen. Jana Gretz spielte die Melodie aus der Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Dvorak auf ihrer Klarinette. Im Namen ihrer Majestät ließ der Klarinettensatz des Jungendorchesters mit Anette Murru, Therese Kless, Marie-Sophie Kless, Nico Krebs, Michaela Birg und Moritz Edler zuletzt die rhythmisch nicht gerade einfache Filmmelodie aus James Bond erklingen.Mit besonderer Spannung erwartet wurde die Verleihung des Wanderpokals für die aktivsten Musiker. Beim Jugendorchester konnte sich Ulrike Wenz mit 48 von 53 Einsätzen vor Marie-Sophie Kless und Michaela Birg behaupten. Beim Schülerorchester konnten Anna Meyer und Frederik Weber mit 100 %iger Anwesenheit zeigen wie motiviert sie an die Musik rangehen. Jana Gretz auf dem dritten Platz hatte nur einmal gefehlt.Für eine erfolgreiche Jugendarbeit im GV 1862 steht auch die Tatsache, dass 6 Jungmusiker in diesem Jahr mit Erfolg den D 1 Kurs des Musikkreises Donnersberg absolviert haben. Es waren: Ulrike Wenz, Trompete; Nicole Sander, Flöte; Julian Meggers, Tenorhorn; Anette Murru, Marie-Sophie Kless und Flora Jepp, alle Klarinette. Dann war das Jugendorchester an der Reihe und durfte die in der Probefreizeiten in der Jugendherberge in Wolfstein unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Thorsten Kessler intensiv geprobten Stücke vortragen. Bei „With Eyes of Fire“ von Donald Josuweit waren getragene und flotte Rythmen vom 19 Mitglieder starken Jugendorchester zu hören, die sicher bewältigt wurden. Bei „Woepsie“ von Sven van Calster gab es ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Auch bei dem getragenen „Ave verum“ aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart gab sich das Jugendorchester sicher. Wieder mit vollem Schwung ging es dann an „Less more fun“ von Fabian Metz. Nach diesem flotten Titel war die eingeforderte Zugabe des „Junior Rock“ von Roland Kernen eigentlich verpflichtend.
Heinz Gabelmann dankte in seinen Schlussworten den Sponsoren. Finanziell unterstützt wurde der Verein in seiner Jugendarbeit durch großzügige Geldspenden von Ulrich Putsch und Herbert Pfleger. Die größte Zuwendung im Jahr 2007 in Form von zwei Geldspenden in einer Gesamthöhe von 1200 Euro tätigte der Verein der Rotarier.
Als besonderer Schlusspunkt spielten beide Orchester zusammen mit über 40 Musikern den bereits erwähnten „Wyndham March“. Dass der Platz für Stühle auf der Bühne bei den zusammengelegten Jugendorchestern nicht mehr gereicht hat und die Musiker im Stehen spielen mussten tat auch dem großartigen optischen Eindruck des Schlusstitels keinen Abbruch. Interessierte Jungen und Mädchen sind in beiden Jugendformationen übrigens nach wie vor willkommen. Als Ansprechpartner stehen die beiden Dirigenten Heinz Gabelmann, Thorsten Kessler und der Jugendwart Joachim Wilhelm gerne zur Verfügung.
„Geschäftsanzeiger“ vom 10. Mai 2007
Neues Schülerorchester der Gesangvereinskapelle Rockenhausen
Unter der Leitung von Heinz Gabelmann entsteht derzeit als dritte Gruppierung der Gesangvereinskapelle Rockenhauen ein neues Schülerorchester.
Nachdem sich im letzten Jahr beim Herbstkonzert des Jugendorchesters und verschiedenen Werbeaktionen einige Kinder und Jugendliche sehr interessiert gezeigt haben, sind nun konkrete Schritte eingeleitet worden.
Den Grundstock des neuen Schülerorchesters bilden die Musiker einer Flötengruppe in Dielkirchen, die Heinz Gabelmann seit zwei Jahren leitet. Die Begeisterung der Kinder am Musizieren hat nicht nur diese Gruppe animiert, es wurden auch noch andere Kinder aus dem Umfeld neugierig und wollen ebenfalls in die Ausbildung an einem Blasinstrument einzusteigen. Im Schülerorchester sind bereits Klarinetten, Flöten, Trompeten, Saxophone und Posaunen besetzt.
Das Konzept der Gesangvereinskapelle basiert auf zwei Säulen. Qualifizierter Einzelunterricht, der durch die Lehrern der Kreismusikschule angeboten wird soll durch das Gruppenspielen im Schülerorchester angewandt und ergänzt werden. Optimales Lernen und der Spaß in der Gemeinschaft laufen so von Anfang an zusammen.
Dies hat sich bereits bei den beiden Jugendorchestern der Kapelle bewährt, wovon das erste Jugendorchester bereits seit einigen Jahren in das große Orchester hineingewachsen ist. Das bestehende Jugendorchester hat seit dem Frühjahrskonzert der Gesangvereinskapelle Rockenhausen übrigens Thorsten Keßler übernommen.
Mit dem neuen Schülerorchester wird Kindern und Jugendlichen, die ganz am Anfang stehen ein idealer Einstieg angeboten. Diese Chance kann nach den Worten von Heinz Gabelmann natürlich weiterhin genutzt werden. Das neue Schülerorchester freut sich über weitere Interessierte. Auch Schlagzeug, E-Bass, Keybord und E-Gitarre lassen sich in das neue Orchester integrieren. Interessierte Kinder sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gesangvereinskapelle Rockenhausen (http://www.gvk-rockenhausen.de.vu/). Weiterhin steht Heinz Gabelmann gerne auch unter der Nummer 06361 7501 telefonisch für Anfragen zur Verfügung.
„Die
Rheinpfalz“ vom 04.04.2007 zum Frühjahrskonzert 2007
"Thunder", Vampire und "Carmen"
„Geschäftsanzeiger“ vom 05. April
2007 zum Frühjahrskonzert 2007
Vor einer voll besetzten Donnersberghalle konnte die Gesangvereinskapelle Rockenhausen zusammen mit dem Jungen Chor Dielkirchen mit einem intensiv vorbereiteten Konzert die Zuschauer begeistern. Ein Spektrum von Filmmusik, Sinfonischer Blasmusik, Musical, Swing bis zu Marschmusik wurde auf überwiegend recht hohem Niveau präsentiert.
Die Eröffnung des Konzerts gestaltete das Jugendorchester unter der Leitung von Heinz Gabelmann mit der Titelmelodie aus dem Film „Fred Feuerstein“. Auch mit dem „Melodieworkshop“ belegte das Jugendorchester, dass eine intensive Probearbeit im Orchester geleistet wird. Bei dem letzten Titel des Jugendorchester stellte sich als künftiger Dirigent Thorsten Kessler mit dem flotten Titel „Whoopsie“ vor. Heinz Gabelmann übergab den Taktstock an seinen Nachfolger, da er bereits ein neues Schülerorchester übernommen hat.
Mit „Thunder“ legte die Gesangvereinskapelle einen Blitzstart unterstützt mit Bildern aus einem Stockcar-Rennen hin bevor Birgit und Bernd Fetzer die Zuhörer mit ihrer informativen Moderation auf die Besteigung des „Mont-Blanc“ vorbereitete. Die sinfonische Komposition von Otto Schwarz verlangte von den Musikern vollste Konzentration. Von dem frühen Start
der Wanderung, über gefährliche Passagen und einen anstrengenden Endspurt wurde ein eindrucksvolles Gesamterlebnis aus Musik, Bildershow und Beleuchtung inszeniert. Ein erstmals bei der Kapelle eingesetzter Synthesizer, der Windgeräusche aber auch Harfe und Tubular Bells beisteuerte, rundete den Klang des Orchesters ab.
Nach einem entspannten „Concerto Dynamico“ ließ die Gesangvereinskapelle die Vampire tanzen. Ruhige, gefühlvolle Passagen aber auch das rockige Finale des Musicals wurden vom Publikum mit viel Beifall belohnt. Vor der Pause zeigten die Musiker mit dem klassisch-modernen „Pasadena“ aus der Feder Jacob de Haan´s ihr Können in den einzelnen Registern.
Aus dem Hintergrund heraus tauchte der Junge Chor Dielkirchen mit einem afrikanischen Canon nach der Pause auf. Christa Franken-Feldner ließ ihren Chor bei dem „Computer Nummer 3“ mit viel Action auf der Bühne agieren. Auch „Du passt so gut zu mir“ gefiel dem Publikum. Gemeinsam mit der Gesangvereinskapelle erklang die von Vangelis komponierte Filmmelodie „Conquest of Paradise“, bei der die Entdeckung Amerikas auch optisch präsentiert wurde.
Im zweiten Block des Konzerts führte Dirigent Joachim Wilhelm das Publikum sicher durch Pop, Rock und Swing. Mit den „Traummelodien von James Last“ brachte die Kapelle zunächst Evergreens aus der Bigbandliteratur zu Gehör. Das folgende „Lilo & Stitch“ war eine gelungene Homage an die Rock&Roll Ära Elvis Presleys. Ein besonderes Erlebnis war der von einer sympatischen Anna Günther souverän gesungene Jazzstandard „Moondance“. Dass die Kapelle nicht ohne Zugaben von der Bühne durfte, war nicht zuletzt „Carmen quick“ zu verdanken. Das klassische Opernthema als Quickstep im Stil der Swinglegende Hugo Strassers brachte die Musiker noch mal so richtig zum Swingen.
„Step out und Swing“ und „Anker gelichtet“ waren am Ende des Konzerts die Marschmusikbeiträge mit denen sich die Musiker nach etwa zwei Stunden gelungener Unterhaltung von dem Publikum verabschiedeten.
„Geschäftsanzeiger“ vom 23.November
2006
Eindrucksvolles Herbstkonzert
Rockenhausen: Jugendorchester der Gesangvereinskapelle
Das Konzert des Jugendorchesters der Gesangvereinskapelle Rockenhausen unter der Leitung von Heinz Gabelmann war nicht nur für die begeisterten Zuschauer, die den Kahnweilersaal der Sparkasse füllten ein tolles Erlebnis. Auch für die engagierten Musiker wird es in Erinnerung bleiben.
Im ersten Block spielte das Jugendorchester zunächst die europäische Hymne „Hymn of Brotherhood“. Danach folgten einige fetzige Lieder, wie etwa der Hit von Survivor „Eye of theTiger, den viele der Zuhörer aus dem Boxerfilm Rocky 3 kennen. Nach dem "Too much Homework Blues" und dem "Monster Rock" folgte eine Flötengruppe der ehemaligen 4. Klasse von der Grundschule Graugrehweiler, die zur Verstärkung des Konzerts von ihrem Lehrer Heinz Gabelmann eingeladen wurden. Die Flötengruppe präsentierte einige Kinderlieder wie auch moderne Stück, unter anderem auch La Paloma. Bekannte Volkslieder wie „Alle Vögel sind schon da“ kamen beim Publikum gut an. Die Zuhörer belohnten die Flötengruppe mit viel Applaus, welchen diese natürlich mit einer Zugabe honorierten.
Nach der Pause folgten die Solostücke der Musiker aus dem Jugendorchester. Anette Murru und Flora Jepp trugen gekonnt „For friends“ mit ihren Klarinetten vor. Danach folgte ein Solo der jungen Marie-Sophie Kless, die für ihren Klarinettenbeitrag „Hey Jude“ von den Beatles viel Applaus erhielt. Florian Huber begeisterte mit einem großartigen Schlagzeugsolo und zum Abschluss spielte Julian Meggers auf seinem Tenorhorn „ Big Big World“.
Joachim Wilhelm, der durch das Konzertprogramm führte, konnte den drei „probeeifrigsten“ Musiker Marie-Sophie Kless, Marcel Mohr und Manuel Mohr einen Preis überreichen. Manuel Mohr durfte den Wanderpokal für seinen Probefleiß als Sieger mit nach Hause nehmen.
Der traditionelle „Windham March“ beendete das Herbstkonzert. Nach dem tosenden Applaus ließen die Musiker des Jugendorchesters und der Flötengruppe sich nochmals zu der selbst mit Text versehenen Zugabe "Musik macht Spaß" hinreißen.
Mit dem fünften Herbstkonzert hat das Jugendorchester und die Flötengruppe einen eindrucksvollen Beweis für die seit etwa sieben Jahren betriebene intensive Jugendarbeit der Gesangvereinskapelle Rockenhausen geleistet. Dass es den Kindern der Flötengruppe und der Zuhörerschaft gut gefallen hat, zeigten denn auch die Anmeldungen zu den Musikkursen mehrerer Kinder nach dem Konzert.
„Die Rheinpfalz“ vom 10. November
2006 über das Herbstkonzert des Jugendorchesters
Eindrucksvoller Nachweis der Jugendarbeit (Pdf)
„Die Rheinpfalz“ vom 29. März über
das Frühjahrskonzert vom 25. März 2006
Verjüngtes Orchester begeistert
Pünktlich zu den ersten milden Temperaturen in diesem Jahr präsentierte die Gesangvereinskapelle – erstmals unter der Leitung von Joachim Wilhelm – am vergangenem Samstag ihr traditionelles Frühjahrskonzert. Die 40 Musikerinnen und Musiker boten in der Donnersberghalle ein abwechslungsreiches Blasmusikprogramm aus Musicals, Jazz, Klassik und Pop.
Energisch ging’s gleich zu Beginn mit Marsch „Unter dem Doppeladler“ von J. F. Wagner los, der ein Feuerwerk an Dynamik und Tempo war. Ruhiger und entspannter dagegen der Titel „Crazy music in the air“ von Jacob de Haan. Doch die Ruhe hielt nicht lange: Das folgende wuchtige Science-Fiction-Werk „Battlestar“ von Kees Vlak erinnerte an die Filmusik zu „Star Wars“ und „Star Trek“ und wurde eindrucksvoll zu Lichteffekten und einer Bilderpräsentation dargeboten. Beeindruckend auch das ebenfalls von Kees Vlak komponierte Lied „Rainbow Warrior“, welches die Geschichte eines gleichnamigen Schiffes der Organisation Greenpeace erzählt. Nach der Schlacht der Aktivisten gegen die Walfänger wurde mit dem Stück „Canto a Unicef“ des Spaniers Ferrer Ferran eine würdige und nahezu andächtig Komposition zum 50. Jahrestag des Kinderhilfswerks, als Kontrast präsentiert.
In die Zeit der „Flower Power Generation“ wurde das Publikum mit Auszügen aus dem rockigen Musical „Hair“ von Galt MacDermot zurückversetzt. Neben dem Orchester begeisterte der Gesang von Anna Günther und Carmen Seifert zu diesem Stück das Publikum. Für Stimmung sorgte auch der der - von ihnen gesungene und von der Kapelle begleitete - heute noch beliebte Partykracher „It’s raining men“. Entspannter dagegen das sommerlich leichte Lied „Joy of music“ von Jan Hadermann.
Durch das Programm in der – mit dunkelblauen Vorhängen stimmungsvoll dekorierten Halle – führte humorvoll und informativ erstmals das Ehepaar Birgit und Bernd Fetzer. Sie kommentierten die Lebensgeschichte der Komponisten, die Entstehung der Werke und deren Interpretation. So gaben sie den Zuschauern auch einen kurzen Einblick in das Leben Udo Jürgens dessen bekanntesten Lieder das Orchester spielte und viele Gäste insgeheim mitsummen ließ.
Bemerkenswert war die anspruchsvolle Programmauswahl im Hinblick auf den Altersdurchschnitt der Musiker der bei 28 Jahren liegt. Dass die Gesangvereinskapelle sich den Herausforderungen eines verjüngten Orchesters stellen will und dementsprechend auch moderner und rockiger kann, bewies sie eindrucksvoll mit einigen Auszügen des bekannten Musicals „The Rocky Horror Picture Show“ von Richard O’Brien.
Mit „The best of Beatles“ und der Zugabe „Mars der Medici“ von Wichers endete das - in monatelanger Vorarbeit auf die Beine gestellte – Konzert, welches mehr Zuhörer verdient gehabt hätte. Das Publikum belohnte die Musiker mit stehenden Ovationen. (cnp)
„Geschäftsanzeiger“ vom 06.
April über das Frühjahrskonzert vom 25. März 2006
"Dieses Konzert hätte mehr
Besucher verdient...!"
Ein eindrucksvolles Musikerlebnis konnten diejenigen
Zuhörer genießen, die am Samstag nach Frühlingsanfang den Weg in die
Donnersberghalle gefunden hatten, um sich von der
Gesangvereinskapelle Rockenhausen unterhalten zu lassen.
Sogar die rheinlandpfälzische Umweltministerin, Margit
Conrad, war unter den Gästen. Von dem derzeitigen Dirigenten Joachim
Wilhelm bestens vorbereitet, wurden Titel aus der traditionellen
Blasmusik ebenso dargeboten wie Musikstücke aus Musicals, Jazz und
Rock und dies auf einem hohen Niveau. Die abgedunkelte Halle, die
stilvolle Bühnenbeleuchtung und die frühlingshafte Bühnendekoration
lieferten den passenden Rahmen zu einer außergewöhnlichen
Vorstellung. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch durch die gekonnte
und sehr informative Moderation von Birgit und Bernd Fetzer. Die
beiden verstanden es blendend, den Inhalt der gebotenen Musik, sowie
Hintergrundwissen über die jeweiligen Komponisten für die Zuhörer
transparent zu machen.
Besonders beeindruckend gelang dies bei den Titeln
Rainbow Warrior und Battle Star. Unterstützt wurden Moderation und
Musikdarbietung durch gut ausgewählte Bildfolgen, die im Hintergrund
passend zur jeweiligen Musik abgespielt wurden. Auch die beiden
Gesangssolistinnen, Anna Günther und Carmen Seifert, die zu der
Musik von Hair und It’s raining men sangen, wussten stimmgewaltig zu
überzeugen.
Das Publikum, das am Ende stehend applaudierte, war
sichtlich beeindruckt. Mehrfach war die Meinung zu hören, dass
dieses Konzert mehr Zuhörer verdient gehabt hätte. Die stark
verjüngte Gesangvereinskapelle – Altersdurchschnitt knapp unter 30 -
sollte den eingeschlagenen musikalischen Weg weiter verfolgen. Es
wäre ihr zu wünschen, dass sich noch mehr Musikbegeisterte finden
würden, um die Engpässe in einzelnen Registern beheben zu können.
Für Interessierte – die Gesangverreinskapelle probt dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr. Informationen erteilen der 1. Vorsitzende, Heinz Gabelmann, Tel. 06361/7501 oder Joachim Wilhelm, Tel. 06361/7087
„Geschäftsanzeiger“ vom
03. November über die Aufführung des Musicals "Freude" vom 8.
Oktober 2005
Kinder- und Mädchenchor bringen die „Freude“ nach Winnweiler
Winnweiler: 140 Mitwirkende im vollbesetzten Festhaus - Weitere Aufführung geplant
Geld und Maschinen alleine können nicht glücklich machen. Was wir schon lange wissen, aber häufig wieder vergessen, wurde den Zuschauern im vollbesetzten Festhaus eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. Das Märchenmusical „Freude“ wurde nach der Premiere im Juli in der Donnersberghalle nun vom beteiligten Gesangverein Hochstein im Festhaus Winnweiler präsentiert.
Eine technische und logistische Herausforderung bot die musikalische Verbindung der Gesangvereinskapelle Rockenhausen (unter der Leitung von Heiko Opp) mit den drei Chören - Kinderchor Hochstein, Kinderchor Münchweiler und Mädchenchor Hochstein (unter der Leitung von Hildegund Becker und Sonja Walther) - bei gleichzeitiger schauspielerischer Inszenierung mit Solisten und jungen Darstellern (Vororchester und Flötengruppe der Gesangvereinskapelle Rockenhausen). Um so höher ist das Ergebnis der Arbeit zu bewerten. So zumindest war die Reaktion des Publikums zu beurteilen, das mit mehrmaligem Szenenapplaus und stehenden Ovationen zum Ende der Aufführung seiner „Freude“ freien Lauf lies.
Das Musical handelt von einem Geschäftsmann (Martin Becker), der technische „Freudedinge“ herstellt und trotz großer Geschäftserfolge seine eigene Freude verliert. Er versucht über seine Homepage Berater zu finden, die ihm seine Freude zurückgeben können. Erst die letzte Nachricht, welche er von einer wundersamen Frau (Eva Becker) erhält, verleitet ihn zu dem Wagnis, den Fuß in unbekanntes Terrain zu setzen. Nach und nach entdeckt er die Schönheit der Natur und spürt die Rückkehr von Lebendigkeit und Liebe.
Nicht nur das Publikum, auch die zahlreich anwesenden Ehrengäste zollten den Beteiligten ein großes Lob. Die jungen Darsteller, verkleidet als Blumen, Bäume, Roboter oder Wasser, sowie die singenden Kinder und Mädchen zeigten eine begeisternde, aber auch disziplinierte Leistung. Die Gesangvereinskapelle beeindruckte durch ihre einfühlsame Spielweise. Es gelang ihnen besonders, die verschiedenen musikalischen Elemente wie Swing und Rap mit symphonischen und traditionellen Blasmusiktönen zu verbinden. Das auch die beteiligten Chöre überzeugen konnten, lag nicht nur an den zahlreichen Solisten, die gesanglich in das Stück eingebunden wurden. Die Tanzeinlagen wurden speziell für dieses Stück von Mitgliedern des Kinderchors und Mädchenchors Hochstein einstudiert und gekonnt vorgetragen.
Die Leiterin der Kreismusikschule, Jolanthe Seidl-Zimmermann, stellte allen Zuschauern am Ende des Musicals eine weitere Aufführung im Mai 2006 in Aussicht.
„Die Rheinpfalz“ vom 12. Juli 2005
über die Aufführung des Musicals "Freude" vom 09. Juli 2005
Handy und Gameboy bringen keine Freude ins Leben
Rockenhausen: Gesangvereinskapelle begeistert Publikum mit Musical in der voll besetzten Donnersberghalle - 140 Mitwirkende
"Leben ist mehr als Arbeit, Geld und Maschinen" - diese Erfahrung musste ein reicher Unternehmer im Märchenmusical "Freude" machen. Die Gesangvereinskapelle unter der Leitung von Heiko Opp brachte das Musical "Freude" von Kurt Gäble am Samstagabend in Rockenhausen auf die Bühne. Dabei konnte sich das begeisterte Publikum in der voll besetzten Donnerberghalle davon überzeugen, dass Märchen nicht nur für etwas für Kinder sind.
Im Zusammenspiel mit dem Kinder- und Mädchenchor Hochstein (Leitung Hildegund Becker) sowie Kinderchor Münchweiler (Leitung Sonja Walther) und der Jazztanzgruppe des TSC Winnweiler (Choreographie Gabriele Hillenbrand) präsentierte die Kapelle die Geschichte vom traurigen Geschäftsmann (dargestellt von Martin Becker), dem die Freude am Leben abhanden gekommen ist. Zwar produziert er viele technische Dinge, die Freude bereiten sollen - wie Fernseher, Handy, Gameboy und Computer -, fühlt aber selbst die Leere und den Verlust der Freude. Erst als er den guten Rat einer alten Frau (gespielt und gesungen von Eva-Maria Becker) annimmt und sich aus seinem Stahlbetonglashaus wagt, entdeckt er die Schönheit der Natur und spürt die Rückkehr von Lebendigkeit und Liebe.
Immer wieder gab es während der Aufführung Szenenapplaus für die insgesamt 140 Akteure. Zum Abschluss dankte das Publikum mit stehenden Ovationen dem Ensemble. Nora Müller aus Rockenhausen hat das Stück sehr gut gefallen, "vor allem, weil man daraus etwas lernen konnte". Eine "Spitzenleistung in jeglicher Hinsicht" bescheinigte auch Peter Haas aus Langmeil den Veranstaltern.
"Wir haben mit dieser Inszenierung Neuland betreten", so Joachim Wilhelm, Jugendwart der Gesangvereinskapelle und Initiator des Musicals. "Der große Reiz bestand darin, die verschiedenen musikalischen Elemente zusammenzubringen", so Wilhelm weiter. In "Freude" swingt, rappt es ebenso, wie auch symphonische und traditionelle Blasmusiktöne anklingen. Für den Dirigenten Heiko Opp war es ein "musikalischer Höhepunkt und eine Herausforderung in besonderem Maße für das Orchester". Er selbst legt den Taktstock mit Ende des Musicals nach über 10 Jahren vorübergehend nieder, um anderen Verpflichtungen nach zu kommen. Aber auch die Mitglieder der Kapelle selbst zeigten sich überrauscht, "Wie groß doch zum Schluss alles geworden ist", so Jens Wilhelm. Seine Kollegin Irina Gabelmann fand die Idee von Beginn an spannend: "So etwas haben wir noch nie gemacht. Es ist etwas ganz anderes als das, was die Leute für gewöhnlich von uns erwarten."
Wie bei einem Puzzle reihte sich Stück an Stück zum harmonischen Gesamtbild: die Musik, der Erzähltext (verfasst von Paul Nagler, vorgetragen von Thomas Schmitt), die Chöre und Solisten. Dekoration und Bühnenbild wurden hauptsächlich während der Nachmittagsbetreuung in der Anne-Frank-Grundschule unter Anleitung von Eva Günther und Susanne Sonthofski gefertigt. Die bunten Papierblumen spiegelten die T-Shirts der Chorsänger wieder und zauberten ein farbenfrohes Bild auf der Bühne. Auf langen Stoffbahnen wurden symbolisch die Hauptthemen des Stückes - Blumen, Wald, Wasser, Tanz und Liebe - wiederholt.
Viel Engagement, Kreativität und Eigenleistung waren im Vorfeld des Projektes "Musical" von allen Mitwirkenden gefordert. Nachdem jede Gruppe ein halbes Jahr separat geprobt hatte, schloss man sich in den letzten vier Wochen zur gemeinsamen Probe zusammen. Hildegund Becker sprach ihren Sängern ein großes Kompliment aus: "Die Jungen und Mädchen waren immer sehr diszipliniert bei der Arbeit - auch die Jüngsten, und die sind gerade erst mal 5 Jahre alt." Sie alle haben es geschafft, dass der Funken "Freude" am Samstag auf Publikum übergesprungen ist. Und für diejenigen, die keine Gelegenheit hatten, das Stück zu sehen, kündigte Gesangvereinsvorstand Heinz Gabelmann eine zweite Aufführung am 8. Oktober im Festhaus Winnweiler an.
„Geschäftsanzeiger“ vom 17.Februar
2005 über das Frühjahrskonzert vom 12. März 2005
Mit Esprit - vertont in der Komposition „Fanfare Esprit“- eröffnete die über 40 Musiker / Musikerinnen starke Gesangvereinskapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Heiko Opp ihr Konzert in der bis zur letzten Reihe gefüllten Donnersberghalle.
Die ganze Bandbreite der Blasmusik von der böhmisch-mährischen Blasmusik, sinfonischen Blasmusik bis hin zum Big Band-Sound brachten die Musiker mit dem excellent einstudierten Werk „Euregio“ zu Gehör. Das Thema der Komposition nämlich die Verständigung zwischen den Regionen und Menschen wurde gekonnt auf die Abstimmung der verschiedenen Instrumentengruppen übertragen. Mit der Komposition „Folk Dances““ von Schostakovitch entfachte die Kapelle ein Feuerwerk an Dynamik und Tempo. Der „The Second Waltz“ des gleichen Komponisten ließ dann eine beliebte Walzermelodie erklingen.
Die Gäste des Konzerts - der Kinderchor und der Mädchenchor Hochstein -, belebten den Abend mit den Liedern „Hallo Kinder, hört mal her“, „It’s a small world“, „Chim Chim Cher-ee“ und „The rose“.
Als ersten Höhenpunkt des Abends erklang eine gemeinsam von Kapelle und Chor aufgeführte Zusammenfassung des modernen Märchen-Musicals „Freude“. Die bei diesem Werk enthaltenen aktuellen Musikstile vom Rap, Pop und Swing waren stilistisch und dynamisch gut ausgefeilt.
Das Publikum war vom Vortrag und von dem Vorhaben begeistert, das gesamte Werk am 9. Juli 2005 in Rockenhausen in der Donnersberghalle aufzuführen, so dass auch der Kartenvorverkauf schon Rege in Anspruch genommen wurde. Mit Spannung ist zu erwarten wie die zeitgemäße und eingängige Musik mit ca. 120 Aktiven bis zum Sommer vorbereitet wird.
Nachdem das Vororchester unter Leitung von Heinz Gabelmann sein Können mit den Liedern: „When the coala do the conga“ und „With eyes of fire“ unter Beweis stellte, konnten die Zuhörer bei dem Jugendorchester unter Leitung von Joachim Wilhelm bei dem Rock ´n´Roll-Hit „Hip to be square“ und bei der rhythmisch vertrakten Jazzrocknummer „Birdland“ mitswingen.
Dass die Begeisterung der Musiker bei der Gesangvereinskapelle stimmt zeigten die Ehrungen. Für 5 Jahre aktives Musizieren wurden Viktor Wekesser, Patrik Feth, Anne Fuhrmann und Marcel Scheid geehrt.
Zum Abschluss spielte die Gesangvereinskapelle ein Medley mit den beliebtesten Hits aus dem Musical „Starlight Express“ und brachte die Zuhören zum Swingen mit den durch Robbie Williams wieder aktuellen Standards aus der Swing-Ära. Stimmungsvoll endete das offizielle Programm mit 99 in der Halle umherfliegenden Luftballons zu den Titeln von „Nena“.
Das Publikum zeigte seine Begeisterung mit Standing Ovations, so dass die Musiker nicht ohne die Zugaben „Spanischer Zigeunertanz“ und „Washington Post March“ von der Bühne geehen durften.
Insgesamt ein gelungener Abend, bei dem Dirigent Heiko Opp wieder einmal demonstriert hat, dass er seine Kapelle immer wieder motivieren und musikalisch steigern kann.
„Die Rheinpfalz“ vom 24.11.2004 über
das Konzert des "Jungen Chors Dielkirchen"
"Garant" für andere Richtung
Dielkirchen: Konzert mit Blasorchester, Chor- und Trommelmusik
... Lang anhaltenden Applaus gab es für den Auftritt des Jugendorchesters der Gesangvereinskapelle unter der Leitung von Joachim Wilhelm. Mit Film-Melodien aus "Herr der Ringe" und Musicals (Starlight Express), mit Swing und Pop gab das 1998 gegründete, 20 Musiker zählende Orchester Einblick in sein immenses musikalisches Potenzial. Um eine Zugabe kam es nicht herum. ...
„Geschäftsanzeiger“ vom 02.12.2004
Ein etwas anderes Konzert
Dielkirchen: Ausklang mit Tanzmusik nach einem äußerst gelungenen und vielfältigen Abendprogramm
... Standing Ovation war der gebührende Lohn für die
Musikbeiträge des Jugendorchesters der Gesangvereinskapelle.
Mit Medleys aus "Der Herr der Ringe" und "Starlight Express" konnten
sie die Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle begeistern. ...
„Geschäftsanzeiger“ vom 11.11.2004
Jugendorchester spielte zum Jubiläum die Nationalhymne
Rockenhausen: Jede Menge Spaß beim ersten Auslandsauftritt in Rognac
Das Jugendorchester der Gesangvereinskapelle Rockenhausen spielte bei einem Festakt gemeinsam mit dem französischen Orchester „Locydone“ die Nationalhymne anlässlich des 30-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen Rockenhausen und Rognac. Simone Hemmer und Thorsten Kessler schildern ihre Reiseeindrücke von der Fahrt:
Am letzten Oktoberwochenende machten sich 75 Bürger aus Rockenhausen auf, um dieses Fest in Rognac zu feiern. Unter ihnen befanden sich 13 Jungmusiker, die sich mit ihren Instrumenten zum ersten Auslandsauftritt seit dem 6-jährigen Bestehen aufmachten, angeführt von dem Dirigenten Joachim Wilhelm und dem 1. Vorsitzenden der Gesangvereinskapelle Heinz Gabelmann.
Mit großer Anspannung fieberten wir der Reise entgegen. Stücke wurden geprobt und Geschenke für die Gastfamilien besorgt. Nach einer schlaflosen Nacht fanden wir uns dann alle am Freitagmorgen kurz vor 6 Uhr an der Donnersberghalle sehr nervös ein und starteten unsere Reise nach Rognac. Abends um 18.00 Uhr war es dann endlich soweit. Wir hatten Rognac erreicht! Die Gastgeber empfingen uns herzlich und nach einem Begrüßungscocktail wurden wir in die jeweiligen Gastfamilien verteilt. Der weitere Abend stand zur freien Verfügung, damit wir die Familien besser kennen lernen. Und in der Tat es wurde sehr interessant. Hingerissen zwischen französischer Landschaft, der französischen Sprache und den französischen Lebensgewohnheiten wurden uns am Abend landestypische Spezialitäten gereicht. Satt und zufrieden fielen alle sehr früh ins Bett.
Am nächsten Morgen fanden sich die Mitglieder des Freundeskreises Rognac sowie des Comité de jumelage rognacais ein um das 30-jährige Partnerschaftsjubiläum zu zelebrieren. Nach den Reden der Bürgermeister der beiden Städte, Karl-Heinz Seebald und Jean-Pierre Guillaume, und dem Unterschreiben der erneuerten Charta, kam unser erster Auftritt. Wir durften zusammen mit dem Orchester „Lacydon“ aus Rognac die deutsche Nationalhymne spielen. Dass das Spielen der Heimathymne für uns Jungmusiker eine große Ehre war, müssen wir nicht extra erwähnen. Danach folgten „Marseillaise“ sowie „Ode an die Freude“, die von den französischen Musikerkollegen mit Gesang dargeboten wurden. Zum Abschluss des offiziellen Teils spielten wir das Stück „Barocco“ von dessen Darbietungsweise die Zuhörer begeistert waren. Da in Frankreich keine jugendlichen Musikgruppen unserer Art vorhanden sind, zeigten sie durch ihren lang anhaltenden Beifall Lob und Respekt für unser Vorspiel und Engagement.
Den weiteren Nachmittag verbrachten wir mit den Gastfamilien und sahen so unterschiedliche Teile der Provence. Eine Gruppe fuhr ans Mittelmeer um spazieren zu gehen, eine andere besuchte verschiedene Städte Südfrankreichs und wieder eine andere Gruppe besichtigte alte Burgruinen. Am späten Abend trafen wir uns wieder im „Centre d’Animation Municipal“, der Begegnungsstätte von Deutschen und Franzosen, um den festlichsten Teil unseres Zusammentreffens zu bestreiten. In einem Vier-Gänge-Menue servierte man uns verschiedene französische Spezialitäten. Tanzvorführungen aus aller Welt bot eine Gruppe zur Unterhaltung dar. Zum krönenden Abschluss wurde ein Jubiläumskuchen in Form der Partnerschaftscharta mit den Symbolen Rockenhausens und Rognacs angeschnitten.
Eine Besichtigung der Parfumerie Fragonard in Grasse stand am Sonntag auf dem Programm. Vor allem die Herstellung von Parfum und Seife fand reges Interesse. Bei der anschließenden Parfumprobe fanden einige den passenden Duft und ließen mehrere Euroscheine dort. Am abendlichen Buffet trafen nochmals die französischen Gastgeber und wir Gäste aus Rockenhausen zusammen. Wir eröffneten das Abendprogramm mit Popsongs wie „Goody, Goody“, „I will survive“ oder „Final Countdown“. Nach unserem Abschlussstück wurden wir mit einem begeisterten Applaus belohnt und konnten ohne eine Zugabe die Bühne nicht verlassen.
Schweren Herzens nahmen wir am darauf folgenden Morgen Abschied und trösteten uns mit der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen in Rockenhausen im Mai 2005.
Wir, das Jugendorchester Rockenhausen, sind uns einig, dass wir sehr gastfreundlich und herzlich aufgenommen wurden, uns das Erlebte in schöner Erinnerung bleiben wird und wir diesen Austausch jederzeit wiederholen würden. Durch diesen Ausflug wurde die Gemeinschaft der Jugendkapelle gestärkt, was auch im musikalischen Zusammenspiel hörbar ist, da die einzelnen Musiker viel mehr aufeinander eingehen. Diese Tatsache verdeutlicht, dass sich die Mühe der Gesangvereinskapelle in punkto Jugendarbeit auszahlt. Besonders stolz machte uns das Lob von Frau Luise Busch, 1. Vorsitzende des Freundeskreises Rognac, die deutlich hervorhob, wie vorbildlich und diszipliniert sich die Musiker des Jugendorchesters während des Frankreichaufenthaltes verhielten. Somit können wir uns zu guter letzt unserem Bürgermeister Herrn Seebald nur anschließen „Vive la France! Vive l’Allmagne! Vive l’Europe unique!“
„Die Rheinpfalz“ vom 19.10.2004
Begeisterung und hohes Niveau statt "Null-Bock-Generation"
Rockenhausen: Nachwuchs der Gesangvereinskapelle überzeugt beim Herbstkonzert 2004 - Clara Rendel und Daniela Weidisch waren die Fleißigsten
Zum vierten Mal lud der Nachwuchs der Gesangvereinskapelle zum Herbstkonzert ein, zum vierten Mal war der Kahnweilersaal der Sparkasse bis auf den letzten Platz besetzt und zum vierten Mal war das Publikum begeistert von der Leistungsstärke der Jugend und vom Engagement des Vereins für die jungen Musiker. ...
„Geschäftsanzeiger“ vom 20.10.2004
Über 30 Musiker begeisterten das Publikum beim Herbstkonzert 2004 mit Musical- und Filmmelodien, Pop und Jazz
Das Vororchester und das Jugendorchester der Gesangvereinskapelle Rockenhausen haben sich im voll besetzten Kahnweilersaal der Sparkasse Donnersberg mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm präsentiert.
Den Anfang machte das Vororchester unter der Leitung seines Dirigenten Heinz Gabelmann mit drei Stücken: „Magic Meadow“, „Too much homework blues“ und „Monster Rock“. Erst vor etwa 1 1/2 Jahren entstanden, zeigten die 10 bis 16 Jahre alten Musiker eine erstaunliche Geschlossenheit. Erwähnend ist hier vor allem, dass einige Musiker noch nicht viel länger als ein halbes Jahr Unterricht nehmen. Um den Zuhörern einen Eindruck über die Fähigkeiten der Instrumentalisten zu geben, folgten Einzelvorträge von den einzelnen Musiker.
Einzelvorträge begeistern : Manuel und Marcel Mohr mit Julian Meggers spielten mit sicherem Ton das Stück „First down march“. „Norwegian Wood“ von den Beatles wurde von Robin Skörries gefühlvoll vorgetragen. Clara Rendel und Lisa Spieker brachten die „Letzte Rose“ als Klarinettenduo zum Klingen. Lukas Scheid und Michael Becker zeigten mit einem Schlagzeugsolo ihren guten Leistungstand. Mit einer anspruchsvollen Sonate belegte Daniela Weidisch, dass sie die Querflöte sicher beherrscht. „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ war das Motto des stilistisch ausgefeilten Saxophonvortrags von Irina Gabelmann. „Feelings“ zeigte Christoph Petry auf der Trompete. Felix Arndt zeigte sein Können bei der Begleitung des „Earth songs“. Dennis Wilhelm regte die Zuhörer mit seinem flotten „The rocking blues“ zum Mitswingen an. Das von Nico Adameck selbst zusammengestellte Schlagzeugsolo „Drum Medley“ kam überzeugend an. Mit einem 5/4 Takt Rhythmus des Cool-Jazz Stücks „Take five“ setzte Jens Wilhelm auf der Trompete einen gelungenen Schlusspunkt unter die Einzelvorträge.
Auszeichnungen: Dass der Leistungsstand der beiden Orchester nicht ohne Fleiß zu erreichen ist, kann sich jedermann ausdenken. Dass im Laufe des Jahres allerdings über 50 Proben und Auftritte beim Jugendorchester zu bewältigen sind, wurde bei der Auszeichnung der aktivsten Musiker deutlich. Daniela Weidisch beim Jugendorchester und Clara Rendel beim Vororchester bekamen als Spitzenreiter den Wanderpokal überreicht.
Das Jugendorchester setzte das Konzert mit dem Swingstandard „Goody Goody“ fort. Für den Titel „I will survive“ übergab Joachim Wilhelm den Taktstock an Thorsten Kessler, der das Orchester auch bei den Gesangsstellen sicher im Griff hatte.
Als einen Höhepunkt des Konzertes konnte man den Klängen der Filmmusik aus dem Kinokassenschlager „Herr der Ringe“ lauschen. Nach dem „Soul Bossa Nova“ wurde ein weiteres Highlight gesetzt. Ein Medley des bekannten Musicals „Starlight Express“ - eigentlich für eine größere Besetzung konzipiert - wurde souverän gemeistert.
Gemeinsames Spiel: Zum krönenden Abschluss vereinigten sich das Vor- und Jugendorchester und spielten „When the Koala do the Conga with the Kangeroos“. Dieses Lied glänzt durch viele verschiedene Percussionklänge im Schlagzeugbereich. Um die ganzen Rasseln, Trillerpfeifen, Hupen und Congas zu besetzen, wurde die Schlagzeugtruppe durch die anderen Musiker unterstützt. Durch die Begeisterung der Zuschauer konnten die beiden Orchester nicht von der Bühne weichen, ohne eine Zugabe in voller Besetzung zu geben. Mit dem Stück „Meet the Flinstones“, der Hauptmelodie aus der Sendung „Die Feuersteins“ verabschiedeten sich die Musiker.
„Die Rheinpfalz“ vom 20.3.2004
Jugend durch Nachwuchsförderung weiter auf dem Vormarsch
Heiko Opp:" Auch die entsprechende Führungsmannschaft hat uns nach vorne gebracht" / Historische Rückblick bei Jubiläumskonzert.
„Geschäftsanzeiger“ vom 18.3.2004
Die Jugendorchester suchen neue Musiker
Die beiden Jugendorchester der Gesangvereinskapelle Rockenhausen suchen Jugendliche, die E-Bass, Posaune und Tenorhorn spielen wollen.
Obwohl das Jugendorchester und das Vororchester schon eine gute Besetzung haben, wird angestrebt, noch einige Lücken zu schließen. So sind vor allem im tiefen Register, d.h. bei den Instrumenten Posaune, Tenorhorn, Tenorsaxophon und E-Bass Musiker gesucht
Für Anfänger an den Instrumenten wird ein zügiger Einstieg in das Vororchester angestrebt. Die Jugendliche die hier bereits musizieren sind im Alter von 10 – 15 Jahren.
Für schon etwas fortgeschrittenere ist das Musizieren im Jugendorchester das Ziel. Hier sind bereits seit über 5 Jahren Jugendliche zusammen. Das Alter dieser Gruppe bewegt sich zwischen 13 und 20 Jahren.
Die Kapelle kann verschiedene Instrumente für die Ausbildung zur Verfügung stellen.
Die musikalische Ausbildung erfolgt zweigleisig. Der Einzelunterricht wird durch ausgebildete Musiklehrer der Kreismusikschule durchgeführt. Ziel ist es möglichst rasch ein Mitspielen in den Jugendorchestern der Gesangvereinskapelle zu ermöglichen.
Nach den Worten Heinz Gabelmanns, der das Vororchester leitet, wird hier auf das bewährte Konzept zurückgegriffen, mit dem auch das mittlerweile seit 5 Jahren bestehende Jugendorchester angefangen hatte. „Mit dem Programm „Best in Class“ wird von Anfang an gemeinsames Musizieren angeboten. Die Stücke sind sehr einfach gesetzt und können bereits nach wenigen Unterrichtsstunden gespielt werden. Dass sie trotzdem toll klingen, können die „Älteren“ bestätigen.
Die Erfahrungen bei den Jugendlichen des Vororchesters und des Jugendorchesters zeigen, dass das Üben in der Gruppe nicht nur mehr Spass macht, auch die Gemeinschaft des Orchesters ist Vielen eine wertvolle Bereicherung. So steht der jährliche Ausflug in eine Jugendherberge auch immer hoch im Kurs.
Für Joachim Wilhelm, Leiter des Jugendorchesters, ist es wichtig den Kindern und Jugendlichen einen leichten Einstieg zu verschaffen. Sie sollen langsam und schrittweise an das Leistungsniveau der Jungmusiker im Jugendorchester herangeführt werden.
Das Ausbildungskonzept der Gesangvereinskapelle gemeinsam mit der Kreismusikschule qualifizierten Einzelunterricht anzubieten, ist dabei ein musikalischer Grundstock, der es den Schülern erlaubt in vielfältigen Besetzungen zu musizieren. Das begleitende Gruppenmusizieren fördert nicht nur die Gemeinschaft. Hier werden das Zusammenspiel mit Freunden, die Gehörbildung und das Taktgefühl verbessert. Eigenschaften, die den Jugendlichen auch in ihrer sonstigen Entwicklung hilfreich sind. Und nicht zu vergessen: nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen soll das Musizieren auch die Intelligenz fördern, schaden kann das ja nie!
Wer sich für eine Ausbildung an einem Instrument interessiert hat übrigens auch die Möglichkeit sich beim Jubiläumskonzert der Gesangvereinskapelle am Samstag den 20. März einen Eindruck vom Jugendorchester der Gesangvereinskapelle zu verschaffen.